Donnerstag, 20. September 2018

Unser letzter Tag begann mit der Rückgabe des Mietwagens am Hbf und die Fahrt dorthin war wie befürchtet recht abenteuerlich und anstrengend. Unser Navi führte uns durch !! ein Parkhaus um irgendwie nach mehreren Umwegen endlich hinter den Bahnhof gelangten um bei Hertz das Auto abzugeben.

Ein bisschen traurig aber doch letztendlich glücklich ihn heil abzugeben, machen wir uns zu Fuss auf den Weg zu unseren letzten Erkundigungen. Gemeinsam liefen wir nochmals in das Panierviertel um die weltberühmte Seife aus Marseille zu kaufen und fuhren dann mit dem Bus hinauf zum Palais Pharo. Der Palais liegt am Hang am Rande der Stadtmauern, hier trafen sich vor kurzem erst Angie und Emanuel zum politischem Kurztreff. Das Palais ist wirklich wunderschön, liegt traumhaft schön und sollte wirklich auf dem musst do in Marseille stehen.

Der Blick von dort über den Hafen und die Ausfahrt ins Mittelmeer sind atemberaubend.


Man kann den Palais wirklich vollständig umlaufen und ganz Neugierige gucken auch noch durch die Fenster um letzte Details zu erhaschen.
Anschließend trennten sich unsere Wege, meine Mutter wollte gerne noch ins Museum Cantini, die ein Ausstellung von Cézanne, Degats und Corbet  anpriesen, wir waren der Kultur genug gefolgt und kannten die Werke der drei Künstler auch alle schon 😂😂😂😂Daher wollten  wir die Einkausparadies Terasse du Port und les Docks erkunden. So genoß jeder seinen Nachmittag und am Abend wurde fleißig gepackt. Ein letztes Diner bei Le Buffon provencale und dann ging unsere Zeit in Marseille dem Ende zu.
Die Entscheidung nach Marseille zu fahren, hat keiner von uns bereut. Die Stadt ist wunderschön, hat viel zu bieten ( sowohl Kultur als auch Entertainment) und die Umgebung ist so vielfältig und bezaubernd, dass wir gerne wieder kommen würden. Aber es stehen noch so viele Orte auf unserer Liste. Aber spätestens mit dem Wohnmobil als Rentner werden wir den Süden Frankreichs auf jeden Fall noch einmal bereisen.
 Noch nie habe ich so einen sauberen Stadthafen gesehen , wir haben uns die ersten Nächte ja immer gefragt, was um Himmelswillen so viel krach macht ??? Nun wissen wir es : jede Nacht werden alle Bürgersteige und Gossen mit dem Hochdruckreiniger gesäubert und die Straßen mit Kehrmaschinen gefegt.
Unser Appartement hat eine Superlage von der aus wir alle Sehenswürdigkeiten gut erreichen konnten. Das in dem Altbau im Treppenhaus einer Gemisch aller erdenklichen Gerüche einem entgegenschlug, haben wir dank des Raumsprays aus dem Appartement( wir wussten erst gar nichts damit anzufangen) schnell im Griff gehabt und  die Dachterrasse machte diese airbnb zu einem echten Hauptgewinn
Marseille soll ja eine unglaublich hohe Kriminalitätsrate haben und alle haben uns vor der Stadt gewarnt. Wir haben uns im Rahmen unserer Touren weder in der Stadt noch im Umfeld jemals bedroht oder gefährdet gefühlt. Natürlich haben wir aber auch die Problembezirke der Stadt nicht aufgesucht.
Ganz im Gegenteil Marseille hat so einen Charme, der uns alle auf jeden Fall begeistert hat.
Unsere Reisegruppe war unglaublich bunt, jeder konnte auf einem anderen Gebiet mit Wissen oder Nichtwissen( das war eher mein Part innerhalb der Gruppe) glänzen und so haben wir uns alle gegenseitig unterstützt. Für die nächste Reise wünsche ich mir einen zweiten Fahrer an meiner Seite, Bewerbungen für diesen Posten ( Grundvoraussetzung ist ein gültiger Führerschein) werden ab sofort von mir entgegen genommen.
Nun sitzen wir auf Wunsch meiner Mutter nicht im Flieger sondern im TGV ( französischer Schnellzug) auf dem Weg nach Hause und werden ab morgen uns ganz dem Umzug von Lotta nach Oldenburg und dem Geburtstag von Holms Mutter widmen.

Danke allen die mir bzw uns auf unserer Reise nach Frankreich gefolgt sind.
UND NACH DEM URLAUB IST VOR DEM URLAUB 😘😘
Guten morgen meine Lieben,
ihr habt euch gewiss ( oder hoffentlich) gefragt warum ich 2Tage nichts mehr von mir hab hören lassen.
Ich  war weder zu faul, betrunken oder gar krank; sondern das Wlan im Appartement ist schlichtweg ausgefallen. Da sieht man wieder wie abhängig wir alle von dem www heutzutage sind. Jetzt hätte ich vielleicht noch über das handy schreiben können, da hatte ich aber leider auch schon die Datenvolumengrenze erreicht und somit musstet ihr leider auf die Berichte verzichten.
Nach unserem ausgiebigen Kulturtag in Avignon, war der Dienstag nochmal der Küste südlich von Marseile gewidmet . Wir starteten nochmals Richtung Cassis und fuhren auf Mamas Wunsch nochmal die"Route Crete", diesmal aber wirklich ganz langsam, um nochmals alle wundervollen Ausblicke geniessen zu können. Solltet ihr mal hier in diese Gegend kommen, fahrt unbedingt diese Strecke, sie ist nicht nur sehr touristisch bekannt sondern ebenso wertvoll.
Wir schlängelten uns dann an der Küste weiter Richtung Toulon und durchfuhren mehrere kleine wunderhübsche Küstenorte, die aufgrund der Bewölkung nicht für einen Ocean Dip in Frage kamen.
Lotta , meine Navigator, rief plötzlich :" Mensch hier gibt es ja eine  Hapimaganlage in La  Madrague!"
Da meine Mutter ja unsere Hapimagaktionärin bei uns ist, sind wir natürlich in La Madrague gen Hapimag abgebogen und ein netter Herr ließ uns mit in die Anlage um diese zu besichtigen. Sie ist eher klein, liegt wunderschön am Hang, aber ohne Auto nicht zu empfehlen. Den Supermarkt hätten wir übersehen, wenn nicht ein Schild drauf aufmerksam gemacht hätte, so klein war er.
Also fuhren wir noch weiter bis Sanary Sur mer um dort am langen  und fast menschenleeren Sandstrand noch ein letztes Mal in das Mittelmeer zu springen.
Die Bewölkung hatte sich aufgelöst und wir genossen die Sonne und das Meer.

Mittlerweile füllte sich der Strand nun doch mit Menschen, Lotta ,Holm und ich ließen den Altersdurchschnitt enorm nach oben schnellen. Die Sommerferien der Franzosen sind zu Ende, die Herbstferien weder in Frankreich noch bei uns angefangen, also ist die Haupturlaubsgruppe derzeit Rentner , die die letzten Sonnenstrahlen geniessen. das Klima im September war hier so wunderbar, sonnig eine leichte Sommerbrise und das erwärmte Mittelmeer lassen das Herz höher schlagen.

Leider geht die Zeit schnell vorbei und wir begeben uns auf den Rückweg nach Marseille. Allmählich sind wir ja schon recht ortskundig und brauchen das Navi nur noch für den Hinweg, zurück finden wir ja schon alleine. Diesmal einigten wir uns aufgrund des vorangeschrittenen Tageszeit auf die mautpflichtigen Autobahn. Kaum waren wir drauf, mussten wir schon bezahlen, eine zweite Kassenstelle erregte meinen Gatten schon deutlich mehr.
 Unser Auto hatte ja auch ein eingebautes Navi, welches sogar Staus mit in die Routenführung einarbeitet; aber vielleicht auch laute Äußerung der Insassen???? Auf jeden Fall wurden wir dann sofort von der Autobahn  auf die Landstraße und dann quer durch Marseille , und nicht wie sonst durch einen Stadttunnel quer unter Marseille,geleitet . Mann ,das war echt ne anstrengende Tour zu fahren. Die Franzosen fahren ja sowieso wie es Ihnen gefällt, nicht umsonst haben 80% aller Autos irgendwelche Beulen, Ditscher oder großflächige Unfallschäden. Da ich trotz 0%iger Selbstbeteiligung keine Beule in das Auto fahren wollte, musste ich mich der französischen Fahrweise im Berufsverkehr anpassen. Also hupen und losfahren!und alle paar Hundert meter triffst du auf mehrspurige Kreisel!!
Nach 1,5 Stunden rollte und Ford cmax unversehrt in die Parkgarage und ich war fertig mit den Nerven.
Das war dann auch die letzte tour mit unserem Mietwagen , denn am Mittwoch um 10:00 Uhr müssen wir ihn am HBF Marseille abgeben, Vor der Fahrt dorthin graute mir schon aber nützt ja nix.

Montag, 17. September 2018

Sophie und Cruse sind gut in HH angekommen und wir starten nun zu Viert auf zum Trip nach Avignon auf dem Wunsch einer einzelnen Dame. Holm, Lotta und ich waren 2005 schon mal anlässlich unseres Urlaubes an der Ardeche schon mal hier, aber Lotta konnte sich nicht dran erinnern und meine Mutter war noch nie dort. Sehr zur Verwunderung meiner Mutter waren wir 2005 weder im Palast noch auf der weltbekannten Brücke mit 6 mehr oder minder kleinen Kindern 😂😂
Also machten wir uns auf den Weg um die 100 km locker ins Landesinnere zu schaffen.
Avignon ist glaube ich für mich persönlich nur durch den Song "Sur le pont d'Avignon" von Edith Piaf ein Begriff gewesen, aber auf der Fahrt dort hin belehrte uns meine Mutter eines Besseren.

 Avignon war der Sitz des Papstes für eine Zeitlang.Aha und ich dachte immer der Papst ist ne italienisch römisch-katholische Erfindung und der sitzt im Vatikan, tja meine Allgemeinbildung hält sich in Grenzen. Meine Navigatorin Lotta suchte das dichteste P-Haus ( Parkhaus Palais de Pope) heraus und so waren wir schon um 11:30 Uhr im schönsten Mittagssonnenschein auf dem Palastplast.
Mitten auf dem Palasthof stand eine kleine bunte Bimmelbahn, die einen quer durch Avignon fahren könnte, wenn sie nicht schon voll mit anderen Touristen gewesen wäre . So ein Mist aber ein 45 Minuten fährt die nächste. Da Mama aber den Palast erst besichtigen möchte geht es ab in die Katakomben. Ausgestattet mit einem iPad und Kopfhörern starten wir den Rundgang, von dem ich bei 45 Minuten Höchstzeit ausgegangen bin. Das iPad belehrte mich eines besseren! Höchsbesichtigungszeit waren 6:45 STUNDEN!!!!!! Adieu meine kleine gemütliche Bimmelbahn , ich sehe mich nicht mehr mit dir durch Avignon fahren.
Stattdessen lernen wir per neuster Audio und Videotechnik alles über den Palast des Papstes und das mit diversen Auf-und Abgängen, Treppen, Krypten und Säulen. Wirklich lustig war ein Goldmünzen -Suchspiel für Kinder auf dem iPad, dass ich leider erst zu spät entdeckte, dann aber mit Lotta in voller Leidenschaft verfolgte.
Nach gut 2 Stunden und mindestens 200 Stufen erreichten wir den höchsten Punkt des Palastes und Holm,Lotta und ich beschlossen einstimmig den Rundgang nun zu beenden. Mama schloss sich uns dann doch an, denn die Brücke wartete ja auch noch auf uns😬



Nach einer kleinen Erfrischung ging es nun zur berühmten Brücke , die Edith Piaf so besungen hat.
Kaum waren wir oben auf der Brücke fing meine Mutter schon leichtfüssig an zu tanzen , wir waren nicht ganz so ambitioniert, dafür fand Holm heraus , warum nur noch Dreiviertel der Brücke heute in der Rhone steht. Nicht nur die Kriege sondern auch die Hochwasser haben den Rest der Brücke zerstört.



So nun hatte mein König Holm auch keine Lust mehr und wir steigen hinab in die Tiefen des Parkhauses und fuhren wieder gen Marseille.
Bei der Abfahrt von der Autobahn war mir aber im äußersten Augenwinkel das große Einkaufszentrum mit einem Maison du Monde aufgefallen. Da Lotta ja nun nach Oldenburg zieht, mussten wir uns da noch neue französische Ideen zur Inneneinrichtung holen.
Zurück in Marseille kocht Lotta uns etwas feines und dann ist schon wieder ein Tag des Urlaubes vorbei.
kleiner Nachtrag zur Camargue:


So der Sonntag began friedlich beim Frühstück und dann starteten wir munter nach Aix en Provence. Es gibt wohl keinen anderen Ort, der so berühmt ist für die Provence und wir waren sooo gespannt. Man braucht nur eine gute halbe Stunde von Marseille aus bis man die Stadtgrenze von Aix en Provence überfährt. Es ist ja so unglaublich entspannend in fremde Städte zu fahren seit der Erfindung des Navis. Ich gelobe dem Erfinder meine höchste Hochachtung. Wenn ich an früher denke, als der Beifahrer mit dem Falkplan kämpfte und dieser dem Fahrer fast die ganze Sicht nahm, man nie genau wusste wo man lang fahren konnte, weil dann dort plötzlich eine Änderung der Straßenführung erfolgte. OMG ist das einfach heutzutage, obwohl ich tatsächlich auch eine Abfahrt zum Parkhaus verpasste und wir dann eine Runde erneut fahren mussten.
Aber dann nix wie raus und gucken was uns dieser weltbekannte Ort nun zeigt. MH, was soll ich sagen , es ist ein hübscher Ort mit schönen Plantanenalleen, einem wunderschönen Rontonde-Brunnen, der aber leider gerade renoviert wurde und vielen kleinen hübschen Gassen mit unendlichen vielen elitären Geschäften.  ABER ES IST SONNTAG, d.h. fast alle Geschäfte hatten geschlossen was zwar billig war für alle aber auch etwas langweilig.




So bummelten wir durch die Gassen , guckten in die Schaufenster und konnten außer bei Adidas und Apple nichts kaufen. Der Ort ist wirklich sehr hübsch und die elitären Geschäft haben die schönen alten Häuserfronten erhalten, aber worauf nun diese exorbitante Weltberühmtheit begründet ist, kann ich euch nicht sagen. Die Lavendelblüte ist schon vorbei, so dass wir auch die Felder nicht mehr angucken konnten. Lediglich eine Oldtimerausstellung konnte zumindest die Männer begeistern.
Nun wissen wir auch, dass meine Mutter früher in des USA gerne einen Mustang gefahren wäre.
Und für Sophie haben wir auch das passende Auto gefunden

Natürlich gibt es hier kulturell noch unendlich viel zu erkunden. TripAdvisor zeigt mir mindestens 10 Museen hier im Ort , EINES SCHÖNER UND KULTURELL WICHTIGER ALS DAS ANDERE. 
Leider haben wir etwas Zeitdruck, da Sophie und Cruse spätestens um 16:00 Uhr am Flughafen sein müssen. Nun ja, so kommen wir nicht mehr in den Genuss der zahlreichen Einrichtungen, eher zum Leidwesen meiner Mutter. Das Vasarely Museum sichten wir schon bei der Einfahrt nach Aix en Provence , da meine Mutter die Werke jedoch kennt, verzichten wir auf einen Besuch.
Damit der liebe Cruse die lange Reise überlebt, kehren wir noch schnell bei Vapiano ein. Das scheint es mittlerweile auch überall in Europa zu geben, allerdings arbeiten die Mitarbeiter hier mit südlicher Einstellung d.h. eher langsam.
Nun heißt es Abschied nehmen von den beiden, fällt mir wie immer schwer( wer mich kennt, weiß, dass ich nicht Tschüß sagen kann ohne zu heulen). Die beiden fliegen über Amsterdam nach hause, wir fahren nach Marseille mit Stau zurück.
Um nochmal auf die Denksportaufgabe zurück zu kommen, wir wissen immer noch nicht, warum das Vasarely Museum gerade in Aix en Provence steht.



Also ich würde gerne nochmal her fahren , die Lavendelfelder und die Umgebung zu sehen, den Ort selber sollte man auf jeden Fall nicht am Sonntag besuchen :

Sonntag, 16. September 2018

Ausgeschlafen ging es am Samstag morgen dann früh los, damit wir nun heute die Camargue erkunden können. Cruse sitzt zwar noch auf einem Kissen im Auto, will die Tour aber gerne begleiten.
Parkplätze gibt es in Marseille genauso wenig, wie ruhige Nächte, daher haben wir( stimmt nicht so ganz: Sophie hat das erledigt, da mein Französisch eher rudimentär vorhanden ist) einen Stellplatz im Parkhaus gebucht . Also nichts wie raus aus dem wirklich engen Parkhaus, ich bin froh, dass wir nicht mit Holms neuem BMW hier sind( der käme um die engen Kurven nicht rum), und raus aus der City.
Unser Zielort in der Camargue ist Arles, eine kleine Stadt, die davon lebt, dass van Gogh hier mal 15 Monate gewirkt hat und ein Café als eine Vorlage für eines seiner Bilder benutzt hat. Für uns 5 Kulturbanausen ist natürlich der Weg das Ziel , während meine Mutter sich auf die Spuren des verrückten Malers, der meinte sich ein Ohr abschneiden zu müssen, freut.
Unsere muntere Fahrt führt uns an Martigues, einer wunderhübsch gelegener Stadt etwas außerhalb Marseilles vorbei mitten in die Camargue. Wir hoffen natürlich auf die Wildpferde, Flamingos Stiere, und pinke Salzseen,  die so charakteristisch sein sollen für diesen Landstrich.
Es gibt natürlich einen Weg über die Autobahn, den wir selbstverständlich nicht nehmen, da unser Pfadfinder Holm uns eine alternative quer durchs Land herausgesucht hat.
So verlassen wir die Stadtautobahn nach Martigues und rollen langsam durch die Provence.
Was wäre ein Ausflug ohne eine schöne Fahrt mir der Fähre ....

Wenn auch vieles in Frankreich sehr schön ist, so müssen die Franzosen doch noch einiges lernen.
ES GIBT KEINE BOCKWURST AUF DER FÄHRE! Ok Sophie hat sie ehrlicherweise nicht vermisst, wir anderen aber schon.Außerdem konnte ich den kids ein Lied aus meiner Jugend zum Ferryman beibringen
https://youtu.be/lqZEp4Fb6qw 
Wie kann man Chris de Burg nicht kennen???
Kurz hinter der Fährabfahrt juchzten alle laut los, denn da waren sie die Wildpferde . Leider in fotographisch zu weiter Entfernung aber wir haben sie gesehen.
Kurze Zeit später sahen wir die erste Flamingos und schon bald erreichten wir Arles.
Wir recherchieren ja eigentlich schon sehr viel, aber diesmal haben wir übersehen, dass heute Markt in Arles war.
Wir kamen schon nur schleichend in Richtung Zentrum, also Arles ist wirklich klein schätze mal so groß wie Bremervörde ??? Parkplätze eher Mangelware aber nach längerem suchen , wurden wir fündig.
Durch den Markt und die unglaublichen Menschenmassen hindurch suchten wir uns den Weg aber nicht direkt zur van Gogh Ausstellung ( sehr zum Leidwesen meiner Mutter) sondern erstmal zu einem schnellen Frühstück auf die Hand. Wir waren ja ohne Frühstück gestartet und somit hing uns der Magen nun gegen mittag schon in den Kniekehlen.
Gestärkt begann die Suche nach dem kulturellem Höhepunkt von Arles. Nach einigen Fehlversuchen standen wir zumindest an einem art centrum , welches uns direkt eine Idee für Holms neuen Gartenbrunnen lieferte😂
Aber von der foundation keine Spur! Meiner Mutter war eine derbe Frustration anzumerken, war sie doch nur wegen van Gogh hierhergekommen.  Naja, es sollte nicht sein, wir machten uns auf den Weg und fanden ...... nein nicht van Gogh aber einen richtig alten Fotoautomaten, den Lotta , Sophie und ich sofort ausprobierten. Weltklasse Fotos ?? 


Also wieder zurück zum Auto ohne Kultur. Plötzlich ohne es noch zu suchen, standen wir direkt vor der van Gogh foundation und sie war samstags geschlossen 💁
Oh die Enttäuschung war riesig aber immerhin fanden wir auf dem Weg noch DAS Café.
Nun konnte auch meine Mutter beruhigt die Heimfahrt antreten, die uns  mit dem obligatorischen Ocean  Dip erstmal wieder ans Meer führte. 
15 km schönster Naturstrand wartete auf uns und Holm und ich wissen jetzt schon wo wir mal später mit dem Wohnmobil hin möchten.

So ihr Lieben, das war es für heute. Nun geht es für uns nach Aix en provence und anschließend zum Flughafen, da Sophie und Cruse uns heute leider gen Heimat verlassen. Die Arbeit ruft bei den beiden. Für euch eine kleine Denksportaufgabe in puncto Kultur:
Warum gibt es in Aix en Provence ein Vasarelymuseum?? Meine Mutter weiß es nicht,  also bitte helft mir !!

Samstag, 15. September 2018

Der Tag gestern verlief so anders als geplant, dass ich dann abends nicht mehr zum schreiben gekommen bin. Sorry:(
Schon beim  frühstück wurde uns klar, dass der Plan nach Arles in die Camargue zu fahren nicht möglich sein würde, da Cruse sich beim aufs Bett schmeißen, den Steiß so geprellt hatte, dass er im stehen frühstücken musste. 😂🙈Die Fahrt im Auto wäre unmöglich gewesen also planten wir um und gingen ins arabische Viertel zum Wochenmarkt.  Der Markt war schön , das Obst und Gemüse günstig und gut, so dass wir mit vollen Leinenbeuteln ( ja wir bemühendes sehr Plastik zu vermeiden ) und suchten nun das arabische Viertel.Wer schon mal wie wir in Marrakech war, war eher enttäuscht vom Viertel . Es gab ein paar kleinere Läden, die Gewürze und orientalische Lebensmittel anbieten aber mehr konnten wir zumindest nicht finden. Marseille wurde früher ja auch das Tor zum Orient genannt, noch heute fahren hier die fahren nach Algier und Tanger ab. Multikulturell hat Marseille daher  alles zu bieten und es ist bunter als wir uns das je vorstellen könnten.
Sophie begleitete ihren leidenden Cruse nach Hause und wir bummelten noch durch die Fußgängerzone Marseilles. neben den uns bekannten großen Handelsketten gibt es hier tatsächlich noch viele kleine Boutiquen , die uns sehr begeisterten.
Im Appartement angekommen entschieden sich die jungen Leute an den plage Prado zu gehen um sich und den angeknacksten Steiß zu sonnen.
Sonnen ist ja Bekannterweise nicht das beliebteste Hobby meiner Mutter, so dass wir "Alten" uns für die Kultur entschieden . Ja ihr lieben , jeder der mich kennt, weiß dass,  ich Sonne der Kultur vorziehe , aber ich wollte mich auch mal bilden ( kann ja nicht schaden auf meine alten Tage). unser Plan mit dem Petit train ( kleine Bimmelbahn) hoch zur Kirche Notre Dame de la Garde war so gut, das ca. 200 andere Touristen uns gleichtaten und schon an der Station der Bimmelbahn standen. Naja, also wiedermal eine Planänderung  und wir nahmen den normalen Stadtbus Linie 60 zu "Bonne more" wie die Kirche ja hier genannt wird. War auch gut und viel billiger statt 8€ / Per. nur schlappe 1,40€, also wenn das kein Schnappper war. So etwas liebt meine Mutter!!
Oben angekommen stiegen wir noch die letzten 37 Treppenstufen hinauf und ich kann euch sagen, der Blick von dort oben ist wirklich atemberaubend. Man übersieht die gesamte Stadt, das Meer und das Umland. Bei der Kirche haben die Franzosen wirklich alles gegeben, mehr Gold, Farben Gemälde an Wänden und Decken geht weiss Gott nicht.



Die Kirche ist wirklich schön und im Gegensatz zu toten steinen gucke ich mir Kirchen recht gerne an. Die "Bonne mère" gehört wirklich zu einer der schönsten Kirchen die ich kenne, aber wie Unmengen von Touristen dort hinauf zu laufen , würde mir im Traum nicht einfallen.
Die Touristen, die wir hier bisher getroffen haben, sind tatsächlich enorm viele Franzosen, die im eigenen Land urlaub machen. Engländer , die man schon von weitem an Hautfarbe und Kleidungstil ( Männer mit bis zu den Knien hochgezogenen Strümpfen und Frauen mit Hut und Blümchenjacken, sind durchaus häufig vertreten. Relativ wenig  Asiaten haben wir bisher hier getroffen, was ja nicht wirklich schlimm ist, das sie ja sonst immer in Horden aus den Bussen strömen um die jeweilige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen oder aber tausende Euros in outlets zu lassen. Deutsch treffen wir auch recht häufig, während die osteuropäischen Touristenfreunde in nicht allzugroßer Menge anzutreffen sind. Vielleicht liegt das an der Jahreszeit oder an der cusine francaise, die ja bekannter maßen mit Qualität statt Quantität besticht.
So starteten wir den Abstieg zurück in die Stadt um die Jungen wieder zu treffen.
Die drei hatten sich  die Sonne auf den Pelz scheinen lassen und nach einem kurzen appertifiv und der Dusche ging es schon zum marokkanischem Dinner im Le Souk im  vieux Port .
Nach dem ausgiebigen Essen, dem leckeren Wein und dem Absacker fielen wir müde und vom Wein beseelt ( außer Holm naturellement) ins Bett und daher konnte ich tatsächlich keine wirklich wertvollen Sätze mehr auf den blog bringen. Excusez-moi s'il vous plait und Bon nuit.

Donnerstag, 13. September 2018

Nach einem geselligen Abend mit Kartenspiel , Gin Tonic aber ohne chips( Holm hat auch nicht mehr an dem Kartenspiel teilgenommen, aber laut seiner Aussage war er natürlich nicht beleidigt   wegen der aufgegessenen Chips),fielen wir müde in die Betten.
Im Urlaub  haben Holm und ich den Grundsatz : es wird kein Wecker gestellt, außer wir müssen zu einer tour aufbrechen . so auch hier in Marseille. heute aber wurden wir schon um 7:30 Uhr von Holms handy geweckt😫. ja selbst und ständig zu jeder zeit und überall. Aber heute war es gar nicht so schlecht so früh geweckt zu werden denn ab 10:00 Uhr konnten wir unseren Mietwagen abholen .
Ja ihr hört richtig MIETWAGEN!!!!. Als wir diesen Urlaub planten, waren wir uns sicher, dass wir natürlich einen Wagen mieten wollten. Lange geplant, schnell gebucht ?? Nein leider nicht. wir brauchen natürlich ein großes auto für 6 Personen und dann stellt sich mal wieder die Frage nach den Fahrern. Meine Mama ist mit 82 Jahren zu alt, meine Mädels zu jung, Holm immer noch  nicht fahrbefreit, also bleiben Cruse, der zwar unter 25 aber über 23 ist, und ich über. Naja immerhin sind wir 2 Fahrer, teuer aber egal  ! das war der Plan !!!!
Pläne werden nicht immer verwirklicht, leider. Kurz vor Abflug gestand mir Cruse, dass sein Führerschein auf der Vermisstenliste stehen würde. Man das darf doch nicht wahr sein, Cruse ! Alles Suchen half aber nichts, der Führerschein muss noch auf einem der letzten Festivals liegen.
Also war nur noch eine Fahrerin über, nämlich ich 😡.
Also starteten Holm und ich heute morgen mit der Metro zum Gare de Saint Charles  um das Mietauto abzuholen.

 Das Gesicht der Autovermieterin als sie erfuhr, dass nur ich das auto fahren werden, war einfach göttlich 😂😂
Zum Glück ging alles ziemlich schnell und wir standen vor unserem Ford C max und starteten die Fahrt zu unserer Wohnung.
Laut Reiseführer suchen die Einwohner Marseilles ihr Auto nicht nach Geschmack sondern nach der Hupe aus, also könnt ihr euch den Verkehr hier ungefähr vorstellen.
Es war anstrengend aber nicht mit der ersten Fahrt in Sydney zu vergleichen.
Nun stiegen alle anderen zu und wir verließen Marseille in Richtung Chassis,einer kleinen Stadt am Mittelmeer Nähe der calanques.
Sehr praktisch ist, das man nicht quer durch Marseille fahren muss, sondern
 durch einen Tunnel unterirdisch die Stadt durchqueren kann. so gab es uns auch das Navi an und wir fuhren in gute Stimmung los. Leider stand in keinem Reiseführer ,dass man nach dem Tunnel abrupt  in eine Kassenstelle fährt. Da wir natürlich keine Ahnung hatten wie zu bezahlen war, hupten die Autos hinter uns laut und aufdringlich. Also für alle, die mal diese strecke fahren wollen, einfach Kreditkarte in einen beliebigen Kartenschlitz einführen und die Schranke geht auf und das Hupen hinter einem hat endlich ein Ende.
Cassis ist eine entzückende, wunderschöne kleine Stadt an der französischen Riviera . Viele kleine Boutiquen säumen die kleinen Gassen des Centrums des Hafens.



Nicht nur Kleider für Sophie und meine Mutter sondern auch Eis und Pizza für den ewig hungrigen Cruse machen uns alle glücklich. Einziger Nachteil dieser Stadt ist die Lage am Hang, sprich man muss um zu seinem Auto zu gelangen die Hanglage wieder aufwärts bewältigen. OK, ich gebe offen und ehrlich zu meine Mutter war mit ihren 82 jähren schneller oben als ich . Ich schäme mich auch dafür, kann es aber leider nicht ändern.
Schwitzend und außer Atem am Auto angekommen, begann die Fahrt auf der Route de Crete zur Stadt Ciutat. Ich liebe Serpentinenfahren und der Ausblick war einfach überwältigend.

In Ciutat war der ocean dip fällig, das Mittelmeer in seiner Vollkommenheit konnte uns nicht nur erfrischen sondern auch mit einem Glücksgefühl sonder gleichen wieder auf die Heimfahrt entlassen.
Mein Gott, ich bin wirklich absoluter Italienliebhaber und der Wunsch von Sophie nach Frankreich zu fahren, hast mich Überwindung gekostet.ABER ich wurde wirklich eines besseren belehrt: SÜDFRANKREICH IST SO UNGLAUBLICH SCHÖN, ICH WERDE AUF JEDEN FALL NOCH ÖFTER HERKOMMEN.
Nach Einkauf und Rückfahrt haben wir nun schön auf der herrlichen Dachterasse gegessen und freuen uns auf die Tour morgen. Gute Nacht , weitere Fotos kommen morgen :)

Mittwoch, 12. September 2018

update zu gestern :









Wie immer starteten wir recht spät zum essen. Julien unser airbnb Vermieter hatte uns ein Restaurant  Le  Bouchon provencal mit Spezialitäten aus der Provence auf der anderen Hafenseite empfohlen und Sophie hatte uns den Tisch reservieren lassen. Um auf die andere Hafenseite zu kommen, kann man laufen oder aber mit der schnellsten fahre Frankreichs fahren. Das war nun am Abend unser plan, da uns die Füße vom laufen schon müde waren( außer Holm, der sich hier in Marseille neue Birkenstock gekauft hat . Die gibt es ja auch in Deutschland so wenig🙈) Also gingen wir gemütlich leider zu gemütlich zur Fähre und sahen sie grade vor unserer Nase ablegen. Nun hieß es hoffen, dass sie noch eine Tour machen würde, währenddessen sprach uns ein älterer Herr auf französisch an um uns die Fähre zu erklären. Sophie und er kamen angeregt ins Gespräch und die Zeit verflog wie im Fluge.

Insgesamt erleben wir die Franzosen hier von einer so freundlichen und aufgeschlossenen Art wie nie. Auch sprechen hier alle auch englisch oder auch manch andere Sprache, die sie können.
Wir werfen unsere Vorurteile also gerne über Bord und freuen uns über die Gastfreundlichkeit der Franzosen .
Der tip von Julien erwies sich als ausgesprochen gut und wir aßen wir die Götter in Frankreich , tranken auf Charlottes Wohl und das alles draußen bei sommerlichen Temperaturen. Eigentlich sollte dann ja noch der eine oder andere Gin Tonic auf der Dachterasse vernichtet werden, aber leider fiel Cruse sofort in den Tiefschlaf, Sophie war auch geschafft und so dass der Drink auf heute verschoben wurde. 
Heute starteten wir früher um auf die Ile frioul mit der Fähre zu fahren. Es gibt mehrere Inseln vor Marseille, die teilweise bewohnt sind. auf der ile de If steht eine große mittelalterliche Burg das Chateau d Íf . Diese Inseln waren heute unser Ziel und so saßen wir um 11 :00 Uhr nach reichhaltigem Frühstück auf der Fähre. Mit unserem Combiticket können wir beide Inseln ( il de IF und ile de frioul besichtigen und so entscheiden wir uns zuerst nach Frioul zu fahren und dort an den Strand zugehen . Auf der Insel angekommen, wanderten wir ( ja ich musste auch mit , wo ich so wahnsinnig gerne laufe) zum Strand und kühlten uns sofort im wunderschönen Mittelmeer ab. Die 'Saison hier ist allerdings schon vorbei, d.h. Kiosk, Toiletten etc sind schon nicht mehr in Betrieb.

Nach einigen erholsamen Stunden und eifrigen Diskussionen über diverse aktuelle Themen, bei denen wir doch merken, wie weit wir auseinander liegen, starten wir den Rückweg um nun den kulturellen Teil mit dem Besuch des Chateau d ´If abzuarbeiten. Als erstes fährt uns die Fähre wieder genau vor der Nase weg und wir müssen mal wieder warten, dann steigen wir ein und wundern uns schon darüber, dass uns der letzte Teil des Fahrscheines abgerissen wird. in dem festen Glauben, dass die Fähre auf dem Rückweg genau so an der Ille d ´If anhält wie auf dem Hinweg, freut meine Mutter sich nun darauf endlich etwas sinnvolles zu erkunden. Als wir und der Insel nähern, behält der skipper aber die hohe Geschwindigkeit bei und schlägt keinen Bogen zum Hafen ein. 
Tja das war es wohl mit der Kulturellen Beschäftigung am heutigen Tage. Cruse und ich waren nur heilfroh, dass nicht wir die Reiseleitung für den heutigen Tag übernommen hatten. Ich denke mal, dass man uns wohl Absicht vorgeworfen hätte😂😂😂😂.
                                                    Das wäre die Burg gewesen.
Meine Mutter und Holm (???) waren schwer enttäuscht , dass wir das Chateau nun nicht mehr besichtigen konnten. Ich selber habe als Kind ja schon meinen Bedarf an toten Steinen und Burgen ( z.b. bei 40°C auf der Akropolis oder in Mykonos) gedeckt und somit hielt sich meine Trauer in Grenzen.
Meine Mutter wäre nicht meine Mutter wenn sie nicht sofort Ersatz gefunden hätte und so wanderten wir noch über die neue Brücke am MUCEUM und besichtigten die Stadtmauern um dann allerdings erschlagen nach hause zu laufen.
Nun wollen wir nach dem Essen wizards spielen und Gin Tonic trinken, nur für Holm ist der tag gelaufen, denn die chips sind fast alle. EIN ABEND OHNE CHIPS IST HOLM GEHT GAR NICHT , ERST KEIN CHATEAU DANN KEINE CHIPS.


Dienstag, 11. September 2018

Hallo ihr daheimgebliebenen Freunde,
also erstmal update zu gestern Abend :
Natürlich haben wir ( alle  heißt alle!! d.h. ich wollte zwar nicht ,aber als einzige faul auf dem Sofa zu bleiben , war mir peinlich. Vielleicht ging es den anderen auch so, aber keiner hat gemeckert) angespornt von meiner Mutter doch noch einen Spaziergang gemacht. Holm wollte allerdings nur mit weil er unbedingt noch ein Eis essen wollte und los ging es. Die abendliche Stimmung am Hafen ! war super, jede Menge Restaurants aber keine Eisdiele. Das förderte Holms Stimmung nicht unbedingt als wir dann jedoch eine fanden, die zwar grade im Griff war zu schließen, ging es bergauf.
ABER der junge Mann nahm seine ÖFFNUNGSZEITEN sehr ernst und gab weder Cruse noch Holm ein Eis.
Naja die Männer beruhigen sich ja schnell wieder und wir wollten dann nur noch nach Hause. Da hatten wir allerdings nicht mit dem Durchhaltevermögen meiner Mutter gerechnet. Während wir am späten nachmittag einkaufen waren, hatte sie nämlich einen kleinen power Nap gemacht und war nun fit genug um noch diverse Treppen zu erklimmen . Nun das war nicht nur mir zuviel, einzig allein Sophie erbarmte sich und quälte sich auch die Treppen hinauf, um festzustellen, dass man auch von dort aus das Meer nicht vollständig sehen konnte.
Die Reise saß uns allen doch in den Knochen, solaren wir alle früh in unseren Betten und fielen in den tiefen Schlaf.
Wer mich schon länger kennt, weiß, dass ich einen wirklich tiefen und unbekümmerten Schlaf habe, nichts weckt mich wirklich auf. Aber nachts am Afelrad ist wohl das lauteste Geräusch, das eines pupsenden Rehs oder ein Mähdrescher 1x im Jahr. Hier in Marseille ist die ganze Nacht was los !!! Selbst mich haben diese vielen Geräusche wach werden lassen, aber egal um 8Uhr war die Nacht für mich zu Ende: Lotta wurde ja heute süße 20 Jahre alt.
Nach ausgiebigen Glückwünschen und ausgiebigem Frühstück auf der Dachterasse machten wir uns auf den Weg zum hop on hop off Bus um nun Marseille das erste mal zu erkunden.
Leider hatten nicht nur wir sondern noch Hundert andere Touristen die gleiche Idee, so mußten wir doch noch lange warten um schlussendlich oben im Doppeldecker Platz zu nehmen.
Die Stadtrundfahrt war wunderschön, Marseille zeigte sich bei prallem Sonnenschein von seiner schönsten Seite. Die Straßen hinauf zur La Notre Dame de la Garde ( die  Einheimischen nennen sie la Bonne mere= die gute Mutter) sind so eng, dass Lotta und ich es doch mit das Angst bekamen.


Anschließend spazierten wir durchs Panierviertel und bewunderten die Streetart bis auf meine Mutter, die mit dieser Art von Kunst nicht soviel anfangen kann.
So ich habe noch viel zu erzählen, aber der Tisch ist für Charlottes Geburtstagsessen bestellt und wir wollen jetzt los. Also müsst ihr euch für den Rest bis morgen gedulden.
BIS DAHIN 😘

Montag, 10. September 2018

Hallo ihr Lieben,
lange ist es her, dass ich den letzten blog über eine unserer Reisen geschrieben habe. Nein, natürlich haben wir seitdem Reisen unternommen, nur waren diese eher mit Sonnenbaden und faulenzen gefüllt als mit Unternehmungen. Nun aber ist es mal wieder soweit.
Schon im letzten Jahr reifte in uns der Gedanke mal wieder eine Reise mit den Mädels und  Kulturanspruch ( hahaha) zu planen. Und immer wenn es um Kultur geht, ist natürlich meine Mutter begeistert und gesellte sich schnell zu unserer Reisegruppe. Meine Jungs hatten ihre Kulturreisen schon geplant(Lukas ist mit Julia und ihren Eltern in den USA und Jones war ja eher kurzfristig auf Malle😂🙈). Naja also die Reisegruppe wurde gegründet und nun musste noch das Ziel bestimmt werden. Auf Wunsch einer einzelnen jungen Blondine unserer Familie war schnell raus, dass das Land des Fussballweltmeisters unser Ziel werden sollte.
Damit es nicht zuviel Kultur sondern auch Spaß bringt, habe ich dann den Süden Frankreichs und Marseille herausgesucht. Die Planung des airbnb( Mietwohnungen imInternet) war wie immer meine Aufgabe und als ich im März fündig geworden war, wurde die Reise konkret.
Eine WhatsApp Gruppe Sommer 2018 war schnell eingerichtet, auch wenn Oma zu erst einige Anlaufschwierigkeiten mit ihrem iPhone hatte .
Kurzfristig hatte sich Cruse dann der Reisegruppe angeschlossen, das Appartement war gebucht. Flüge gestalteten sich doch schwieriger als erwartet aber schlussendlich fanden wir Flüge über Brüssel nach Marseille. Unsere beiden Hunde sollten nach Wellen in die Pension, so war alles geregelt. Dachten wir 😳
So schnell war der September gekommen und Das Herbstschiessen nahte.Am Mittwoch rief die Hundesitterin leider bei uns an und sagte aufgrund einer schweren Erkrankung ihrer Tochter ab. Das war natürlich ein schwerer Schlag auch wenn wir natürlich die Absage vollständig verstehen können, wußten wir nun überhaupt nicht wie wir die Hunde versorgen lassen sollten.Zum Glück erklärten sich Jennifer und Jones bereit solange bei uns zu wohnen und die Hunde zu beaufsichtigen.
 Nun haben wir am Wochenende eine wundervolle Vizekönigin und einen überragenden Vizekönig gefeiert und am Sonntag noch Jones Geburtstag gefeiert und gestern Abend ging es dann nach Hamburg.
Heute morgen setzte sich die Reisegruppe morgens um 4:45 in Richtung Bahn in Bewegung. UM 7:00 Uhr flogen wir los um schon um 8:00 Uhr in Brüssel zu landen.

Mittags waren wir dann in Marseille, der wohl gefährlichsten Stadt im Mitteleuropäischen Raum, so haben uns auf jeden Fall viele unserer Bekannten völlig verwundert berichtet. Auch die Netflix Serie mit Gerard Depardieu zeigte uns ein hoch kriminelles , von der Mafia beherrschtes Stadtklima, allmählich fing ich schon an zu glauben, was alle immer über Marseille sagten. Aber Angst verhindert spannende Erlebnisse, deswegen lassen wir uns nicht verängstigen und fahren mit Bus und Metro zum Port vieux( alter Hafen).

Auch wenn man ja immer viele Fotos von dem airbnb sieht, der Moment an dem man das erste mal auf den Vermieter und  das Appartement tritt, hat echt soviel Spannung in sich. Als wir nun vor der Tür standen, kam ein gut aussehender junger Mann, der Susanna suchte😊. Man das ist schon verdammt lang her, dass mal ein junger Franzose nach mir fragt. Kann nur sagen, geiles Gefühl.
Was soll ich sagen, das airbnb ist  der 🔨 schlechthin.
Wir wohnen im 5.Stock mit kleiner Dachterasse mit Blick auf den Hafen. Unglaublich schön!!

Zum Glück hat das Haus einen Fahrstuhl, leider haben wir den vorher nicht gesehen. 🙈: Es sollen drei Personen rein passen aber als ich drin stand, war der Fahrstuhl voll. Nun sagt ihr bestimmt, naja Sanna, du bist ja auch keine Elfe und nimmst  nun viel Platz ein. Aber soviel nun auch nicht.Und wenn man oben angekommen ist, fährt er nur wieder runter wenn man im Fahrstuhl rumhobst.
Nach dem Einkaufen klappte es leider nicht, also musste ich mich zu Fuß auf den Weg nach oben machen. Nun sitzen wir geschafft .das Reisen macht doch müde. Meine Mutter drängt noch auf einen Spaziergang Aber ich glaube da bin ich nicht dabei.