Ab nach Hause
Der Weg nach Köln lief wunderbar und mittags hatten wir unseren Stellplatz direkt am Rheinufer eingenommen . Ein kurzes, letztes Baguette und dann machten wir uns auf den Weg zu Hauke. Endlich habe ich es auch mal geschafft mit nach Köln zu kommen und wir freuten uns auf den restlichen Tag. Nach einem Kaffee machten wir uns auf zum Dom, den ich ja als einzige noch nicht kannte. Mittlerweile war leider der Berufsverkehr in der Kölner U-Bahn in vollem Gange und wir quetschten uns samt Marla in die 18! Und ich dachte immer heute fährt die 18 bis nach Istanbul, komisch diese aber nicht.
Ich weiß schon genau, warum ich nicht in der Stadt lebe, wenn ich das jeden Tag hätte, ich würde verrückt werden. Da lobe ich mir das schöne Beverstedt.
Hauke zeigte mir den Dom, Holm musste mit Marla draußen bleiben und danach wanderten wir zum Rheinufer.
Es war ein sehr schöner Nachmittag, Hauke ist ein eloquenter junger Mann geworden, der uns mit Witz und doch auch sehr viel Ähnlichkeit zu Holm immer wieder überrascht.
Nach kurzer Stärkung machten wir uns auf den Rückweg , die kleinen Marla-Beine wollten nun auch nicht mehr laufen :/
Um 20:00 Uhr trafen wir uns mit Friderike im Brauhaus um die Ecke. Ich lernte, dass man immer neues Kölsch bekommt, solange man keinen Deckel auf sein Glas legt und wir lernten Haukes Freundin, eine supernette warmherzige junge Frau kennen.
Doch es wurde Zeit für uns und so machten wir uns um 22:00 Uhr mit der 18 wieder auf zum Rheinufer und fielen das letzte Mal in unsere Womo Betten.
Bei strahlendem Sonnen schein starten wir jetzt den Weg nach Hause. Eigentlich wollten wir den Friesenspiess nehmen, aber die Mühlheim brücke ist gesperrt, die Umleitung führte uns wieder einmal an ein Höhenbegrenzung, die uns zur abrupten Umkehr zwang.
Nun rollen wir über die A1 nach Hause, ich sitze wie so oft hinten und tippere in die Tasten. Zum letzten Mal in diesem Urlaub.
Leider vergeht die Zeit im Urlaub ja immer viel zu schnell, wir haben uns monatelang im www und sonstigen Kanälen vorbereitet und nun ist alles schon vorbei.
Wohnmobilurlaub ist schon sehr speziell und ich kann auch diejenigen verstehen, die überhaupt keine Lust dazu haben, so ging es mir ja auch.
Diese Art von Urlaub ist anstrengender, weniger entspannend als im5* Hotel in Antalya oder Hurghada und mit Sicherheit nicht billig. ABER: Uns macht es sehr viel Spaß zusammen die Strecken zu erarbeiten, (auch wenn ich sie ja doch schlussendlich im Detail wieder umschmeiße,), die verschiedensten Länder,Orte und Menschen zu erleben und sich auch manchmal auf die begrenzten Möglichkeiten ein zu lassen. Es ist unglaublich spannend und manchmal ist weniger mehr. Die Zeit hier im Womo ist Zeit für uns zwei, die wir zwar auch mit Streit und Diskussion füllen, aber hauptsächlich ist es Zeit, die uns zusammen schweißt und als Team funktionieren lässt. Wir haben in diesen zwei Wochen soviel gesehen, erlebt, gelacht und das Leben genießen können,dass kann uns keiner mehr nehmen. Aber manchmal fehlen einem die Familie und Freunde auf Reisen .......
Frankreich , wir kommen sicher irgendwann wieder, es gibt noch viel zu entdecken in diesem Land.
Und unser Liste, der Orte, die wir noch bereisen wollen, wird noch nicht kürzer.
Aber nun freue ich mich auf zuhause, kann es kaum erwarten die kids in den Arm zu nehmen und wenn der Stau nicht mehr all zu lang ist heute Abend mit den Freunden zu feiern.
So schön wie Urlaub ist, so schön ist es auch zuhause.
Zum Schluss, wie immer ein Danke schön an meinen Holm. Danke dass Du meine Launen, meine handwerkliche Unfähigkeit und meine Spontanität mit einer unfassbaren Ruhe erträgst. Danke, dass du diesen Urlaub das Fahren komplett übernommen hast und ich mich auf die schönen Dinge konzentrieren konnte.
Ein weiteres Danke schön an Euch, die treu meinen blog gelesen haben. Ich hoffe, es hat euch gefallen, lasst mich gern wissen was ich nächstes Mal besser machen kann oder aber auch was euch gut gefallen hat.
Treu meinem Motto::
Nach dem Urlaub ist vor dem Ulaub
Bis zum nächsten Mal
Eure Sanna








