Samstag, 25. September 2021

Nach Hause

So wir haben unseren Platz an der Mosel verlassen und machen uns auf nach Evessen um Gaby und Martin zu besuchen. Auf dem Weg halten wir noch eben beim Winzer Dienhardt . Den Wein haben wir über Tanja kennen und lieben gelernt , und wenn man schon in der Gegend ist , kann man ja Vorort den ein kaufen. Etwas Platz ist noch im Womo also laden wir noch dazu und machen uns dann auf den Weg. 


Nun ist die Zeit schon wieder um , wir sind morgen Mittag hoffentlich zuhause um dann noch etwas Kraft für die neue Woche zu tanken.

Schön war es auf jeden Fall, schön die bekannten  Orte noch einmal zu besuchen und wieder zu entdecken. Natürlich ist es weniger spannend, da wir ja nicht soviel Neues erlebt haben und auch für euch gab es sicher schon spannendere Reisen von uns. Aber für uns besonders für mich war genau das richtige. Ich hatte genug mit mir, meinen Gedanken und Gefühlen zu tun, da waren bekannte liebgewonnene Orte sehr willkommen.

Auch war es ja die erste lange Reise mit unserem Gustav , die uns wieder gezeigt hat, was für ein Juwel wir uns eigenes nehmen dürfen. Es macht soviel aus mit dem eigenen Womo zu reisen. Wir wissen wo die Stärken aber auch die Schwächen sind, alles ist an seinem Platz und wir sind mittlerweile ein sehr eingespieltes Team. Wir hoffen noch viele Reisen zusammen machen zu können. Die Reisezeit war wettertechnisch optimal, leider aber nervt das Strandverbot für Hunde doch etwas. Aber man kann eben nicht alles haben.

Aber es reicht nun auch mit Frankreich, so schön es auch wieder war. Unser nächstes Ziel mit Gustav, bis heute( wer weiss unsere Ziele ändern sich ja häufig) soll endlich mal wieder bella 🇮🇹 sein!! 

Dazu werden wir uns jetzt den Winter über Gedanken machen . Auf jeden Fall möchten wir dann mehr Zeit haben, 14 Tage sind einfach zu anstrengend. 

Und im Februar/März geht es auf jeden Fall mal für ne Woche in die Sonne ins Hotel, damit wir uns dann auch mal bedienen lassen können.

Nun sind wir nach einem wundervollen Abend und Frühstück auf dem Weg nach Beverstedt und freuen uns auf die Kinder und auf zuhause. Ich bin bereit mich auf die neuen Situationen zuzubewegen, die alten Freundschaften zu behalten ( wenn auch anders, aber sie sind mir wichtig) und danke vor allem Holm für seine unendliche Geduld mit mir . Er hört mir zu, richtet mich auf und zeigt mir immer wieder neue Wege , die zu gehen ich alleine nicht mutig genug wäre. 

Ich danke euch, dass ihr uns begleitet habt und hoffe es hat euch etwas Freude gemacht. Und wie immer: nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.😘



Freitag, 24. September 2021

Der Rückweg

Der Rückweg ist logischerweise genauso lang wie der Hinweg und trotzdem kommt er mir länger vor. Das mag an der Vorfreude der ersten Urlaubstage und auf die anstehenden Erlebnisse liegen, ich weiss es nicht . 

Wir verliessen La Ferte-Bernat recht früh , es steht ein langer Reisetag an.

Aber eben nochmal einkaufen : und jedes Mal gibt es etwas Neues!! In diesem Leclerc gab es tatsächlich eine Desinfektionsanlage  für Einkaufswagen 🙈man führt seinen Wagen durch die Anlage und er kommt desinfiziert wieder auf der anderen Seite heraus , allerdings feucht 😂😂



Diese Reisetage sind doch anstrengend, natürlich besonders für Holm als Fahrer( nicht dass ich ihm nicht zigmal anbiete zu fahren) aber auch als Beifahrer und als Hund . Frieda und Leni machen sich wirklich super auch auf den langen Fahrten , sie schlafen viel, streiten sich um den Platz vorne zwischen uns und holen sich ihre Streicheleinheiten  ab. 

Nun geht es weiter Richtung Paris , mir graut schon vor dem Hauptstadtverkehr … da das Radio ebenso wenig auf uns reagiert wie Sibyllen ( das bedarf auf jeden Fall intensiver Gespräche in der langen Winterpause) , sind wir auf usb und Spotify übergegangen. Es wechseln sich alle Musikrichtungen von Schlager,ABBA , 80 er Jahre , Sommergast 2021 ab. Aber im Stau in Paris , höre ich mal Holms Platten an und Plácido Domingo und Luciano Pavarotti trällern ihre weltbekannten Arien und beruhigen meinen Mann. Es ist schon ein langer Ritt durch Frankreich u d so haben wir viel Zeit über Gustav und seine notwendigen Winterarbeiten , aber auch über nächste Urlaube ( erste Ziele sind gefasst .)und unsere Feier 30.10. zu quatschen. Aber manchmal schweigen wir auch einfach und geniessen den phänomenalen Ausblick auf die Umgebung. 

Wir wollen wieder über Luxemburg 🇱🇺 fahren, Sibylle ist zwar hartnäckig dagegen, aber wir ignorieren sie einfach und schlussendlich ergibt sie sich. Schnell noch den Tank voll gemacht im steuerparadies und weiter geht’s .Unser Ziel ist ein Campingplatz in Igel an der Mosel , das Ziel liegt hinter einem Tunnel 🙈das stand natürlich nicht in der App.



Zum Glück passen wir durch und sind endlich am Ziel. Die Mosel war eigentlich für mich immer überhaupt kein Urlaubsziel bevor ich nicht mindestens 70 bin. Ich weiss gar nicht warum das für mich ein solches Rentnerziel darstellt, aber ist nun mal so. Und Meinungen sind ja bekanntermassen dazu da auch revidiert zu werden. Es ist wirklich wahnsinnig schön hier und die Landschaft ist überzeugend. Allerdings sind wirklich nur Rentner hier unterwegs 😂😂😂mag aber ja an der Jahreszeit liegen??.Und wir sind wieder in Deutschland, der Campingplatz ⛺️ zeigt das deutlich 😂.viele Dauercamper mit Wohnwagen , Blümchen , gemauerten Absperrungen und anderen typisch deutschen Merkmalen wie Zaun etc. Nur Gartenzwerge habe ich noch nicht gesehen.




Zum Piepen, aber genau der Grund warum ich  solches Campen so fürchterlich finde. Aber er liegt fantastisch direkt an der Mosel , ein Gasthaus ist direkt dabei . Wir ergattern uns noch einen letzten Tisch und geniessen Weisswurst , Kartoffelpüree und Sauerkraut , man tut das nach dem französischen CHI-CHI gut.




 Morgen steht nochmal ein langer Reisetag an bis wir dann hoffentlich bei Gaby und Martin am Elm  ankommen. 

Daher wird es morgen eine Zusammenfassung und schon wieder das Schlusswort zum Urlaub geben, ach das kann doch gar nicht sein, dass es schon wieder vorbei ist🥲. Aber das ist ja erst morgen. Ich wünsch euch einen schönen Freitag und startet gut ins Wochenende 💋💃🥂🍻


PS:keine Ahnung warum das Video nicht geladen wird 😡😡🙋🏻‍♀️

Mittwoch, 22. September 2021





Abschiedsschmerz

Alles ist gepackt und eigentlich soll es früh losgehen damit wir die 1400km in 3 Tagen ohne Stress bewältigen. Eigentlich…..

Ach das Wetter ist fantastisch, die Sonne gibt heute einfach alles, die Insel umarmt uns nochmals aufs herzlichste und ich will einfach nicht loslassen. Noch ein letzter Gang zum Strand , nur um noch ein paar Fotos zu machen( man kann sich so gut was vormachen) , dann noch den Wein von gestern kaufen und ach da ist ja der macarrones Laden von gestern …. Also noch ein paar macarrones für die Kinder kaufen…. 

Ach und beim Gemüseverkauf an der Strasse wollte ich ja auch noch anhalten, mir fielen unendlich viele Ausreden ein, um die Abreise noch weiter zu verschieben. Aber irgendwann wurde es meinem lieben Holm dann doch Zuviel und er mahnte nun doch an, dass wir jetzt abfahren müssten. 

Schweren Herzens und mit Tränen in den Augen fuhren wir über die Brücke aufs Festland und starteten den Rückweg. 

Nun ging es zum Weingut Les Croix im Muscadet, schnell wurde noch der cremant und wo man s hin mal da ist noch etwas Weisswein, Pasteten und diverses eingeladen und dann ging es weiter Richtung Paris. 

Wir haben ja extra ein Navi für womos  und dort gibt man Länge , Breite, Höhe und Gewicht des womos ein, damit Sibylle( so heisst unser navi) uns die richtigen Strassen raus sucht. Ich weiss nicht ob Sibylle meint, dass Gustav eine Radikaldiät vor der Reise gemacht hat und zum Kleinwagen mutiert ist, auf jeden Fall wurden die Strassen immer kleiner enger und sehr häufig für LKW verboten. Also da scheint ein echtes Missverständnis vorzuliegen, aber trotz reset lässt Sibylle nicht mit sich reden. Blöde Kuh 🐄!! Naja da mein datenvolumen für diesen Monat ja eh schon aufgebraucht ist, ich schon dazu gebucht habe, navigiere ich uns per Handy zur Autobahn und dann geht’s weiter gen Norden.

Ahja und wieder mal peage, also Zahlemann und Söhne , das ist schon echt irre! Du fährst 30km und zahlst 29,70€ , das mal ne Hausnummer. Bei der letzten Peage nahm dann der Automat einfach unser Ticket nicht also ruft man den assistence an, der sich auch sofort im perfekten Französisch meldet. Nun Versuch dem mal zu erklären dass dieser dusselige Automat das Ticket immer wieder rausschmeisst. Schlussendlich soll Holm, der ja als Fahrer am Ohr der assistence sitzt , eine Nummer vom Ticket vorlesen. Oh ok in englisch ginge auch sagt die freundliche Stimme aus dem Automaten. Gesagt getan, und schwups kam für die 50 km, die wir nach dem tanken auf der Autobahn gefahren waren, sage und schreibe 53,20€ raus !! So nun sagt mir nochmal Deutschland wäre teuer. Aber du hast ja keine Chance, ohne zu bezahlen, öffnet sich die Schranke nicht und die Weiterfahrt ist unmöglich. 

Ich habe uns einen Stellplatz zwischen les Mans ( wer kennt es nicht von der Formel 1?? 🙋🏻‍♀️Holm musste es mir sagen) und Chartres rausgesucht und so fahren wir Gegen 19:30 in La Ferte-Bernard ein. 

Ein einfacher wunderschöner Stellplatz direkt an einem schönen See. Also erstmal mit den Hunden raus, die haben echten Bewegungsdrang. Zum Glück Leinen wir sie ja erst immer an, denn was lief hier ein grosser Zahl herum :

🦆🦆🦆🦆🦆🦆🦆🦆




Frieda und Leni wollten gerne noch einen kleinen Fang machen aber ich glaube das wäre nicht so gut angekommen bei allen Radlern, Joggern und anderen wohnmobilisten.


Nach unserem Abendmahl fielen wir müde ins Bett, morgen früh geht es weiter …..Richtung Heimat 



 Ach Du schöne Ile de Re


Es ist so schön noch einmal hier zu sein . Sie ist für uns einfach die schönste !! Wir geniessen den Strand obwohl auch hier die Hunde nicht erlaubt sind bis 1.10. und radeln  nach St. Martin. Leider ist aus dem ganzen Tag Sonne nix geworden. Es hatte nachts sogar geregnet und Vormonat der Himmel wolkenverhangen. Somit war es eher herbstlich kühl und wir mussten doch die Pullover rausholen zum radeln. 

Die kleine Inselstadt war voller Menschen, geschäftiges Treiben und mit dem Mittagsschlag riss der Himmel auf , die Sonne strahlte in ihrer ganzen Kraft . Oh wie wundervoll ☀️☀️☀️wir genossen es beim Essen zu sitzen, die Hunde sind ja schon routinierte essengänger 





, und planen den Rückweg. Ja leider ist es schon wieder soweit. 😩😩

Da wir noch bei Gaby und Martin, die wir in Rantum kennengelernt haben, am Elm vorbeifahren wollen, müssen wir unsere Zelte hier abbrechen. So schwer es mir fällt, ich habe die erste Woche eher mit mir selbst und meinen Emotionen gehadert, ist es Zeit. 

Aber vorher gibt es den obligatorischen Gang in eine Buchhandlung um wieder französische Bücher für meine Französischlehrerin zu erwerben. Ach könnte ich doch nur etwas mehr von den langen schnell gesprochenen Vorträgen über die ausliegenden Bücher verstehen. Auf gut Glück kaufe ich dann einige und hoffe, dass sie Sophie gefallen werden. 

Nun ist die Zeit wie im Flug vergangen, wir radeln zurück zum Womo, versorgen unsere Mädels uns radeln dann alleine noch zu einem Winzer im Nachbarort. Der hiesige Rose gefällt uns gut, der Pineau blanc als Aperitif ist köstlich. 

Wieder zurück sollen die Hunde noch mal rennen dürfen am Strand. Leider ist dieser durch das gute Wetter noch echt voll und Leni stürzt sich auf ein Paar und deren Decken. Alle lieben unsere Hunde hier, aber ausgerechnet dieses Paar mag keine Hunde.autsch wir holen uns einen lautstarken Ausbruch französischer 

Wut ab. Manchmal ist es auch schön, wenn man nicht alles versteht😂😂

Tja , Holm packt die Anhänger wieder ein, morgen fahren wir ab , holen eben noch cremant am Weingut unserer letzten Reise und dann geht es weiter gen Paris . 

Liebe Ile de re es war kurz aber wunderschön, bleib so wundervoll und liebenswert. 





Ich wünsche mir, dass meine Kinder dich irgendwann einmal besuchen um zu verstehen warum wir uns hier so wohl fühlen und dich so lieben . Unser Sylt

Dienstag, 21. September 2021



 Adieu Ile d‘Oleron 


Heute ist Abfahrt angesagt. Holm hat gestern Abend schon die Anhänger und Räder ins und ans Womo gebaut ( und das bei Regen) so dass wir heute Vormittag den Platz hier verlassen. Auf meinen Wunsch hin fahren wir aber noch die Inselstaates entlang bis zur Spitze in den Leuchtturm zu besichtigen. 

Eine nette Fahrt als Abschluss unserer Inseltour denn nach langem Überlegen soll es dann nach Rochefort oder la Rochelle gehen .

Der Leuchtturm bzw. die Türme ( gibt wieder zwei??) sind hübsch, man  kann den auf Land auch besichtigen aber nicht mit Hund . Tja das ist jetzt nicht so schlimm, Treppensteigen darf Leni eh noch nicht und mein Favorit Sport ist es auch nicht .


Suchhilfe:ganz entfernt findet ihr den zweiten gelben Leuchtturm 




Auf dem Parkplatz angelangt mussten wir doch mal lachen , neben uns stand tatsächlich ein Womo von Klinke in Loxstedt. Das ältere Paar kam auch aus Loxstedt und nach einem kurzen Plausch machten wir uns auf den Weg zur Brücke.

Aber vorher wollte Holm mir noch den Wunsch nach Pampas Gras erfüllen. Hier steht es überall und es blüht gerade so wunderschön, dass ich versuchen möchte es mitzunehmen. Auf unserer Radtour hatte Holm  mitten in den Wicken eine günstige Stelle ausgemacht an der wir nun noch Halt machten. 

Leider stehen rundherum überall piecksende Brommbeeren, die Holm die Arbeit sehr erschwerten. Aber Holm wäre nicht Holm wenn er auch dafür nicht eine Lösung hätte. 

Warum in Gottes Namen hat er seine Lederstiefel mitgenommen??? Egal heute kamen sie zum Einsatz und so waren nur die Arme zerkratzt. 






Ja Holm lässt für mich nicht nur das Licht an, hört sich meine Platten an, klaut für mich Pampas Gras und erträgt meine Stimmungen. Danke dir von ganzem Herzen dafür ♥️


So ging es nur aufs Festland zurück und wieder Richtung La Rochelle. Wir wollten nun etwas Stadtluft schnuppern und fuhren den uns bekannten Stellplatz an. Als erstes verfuhren wir uns zweimal😡um dann festzustellen, dass der Platz mittlerer für womos gesperrt ist ind wir uns vergebens dorthin bemüht hatten. Einem englischen Paar ging es genauso und wir hielten einen kurzen Plausch über Brexit, Corona in UK am Strassenrand.

So was nun , ihr wisst ja dass es uns eh so schwer fällt zu entscheiden wo es hingehen soll ?? Und nun sollten wir es in Sekundenschnelle tun?? Ich war ehrlicherweise überfordert. 

Da sagt Holm: ach was mein Schatz dann fahren wir eben noch auf die Ile de Re 😍😍😍

OMG ich war so überglücklich, ich war schon etwas traurig gewesen dass wir es nicht schaffen würden . Aber nun waren wir ja nur 25 Minuten und eine Zahlstelle entfernt, also ab durch den Feierabendverkehr auf die Ile de Re.

Oh sie ist einfach soooo schön und Holm konnte es so treffend ausdrückend: Die Ile de Re ist unser Sylt ♥️

Wir konnten sogar noch einen Platz auf demselben Stellplatz wie vor 2 Jahren ergattern und waren einfach nur glücklich hier zu sein. Der Platz liegt ja direkt am Strand , also nix wie raus mit den Hunden und erstmal austoben. 

Abends hab’s Schnelle Carbonara und wir freuen uns heute hier den Tag zu verbringen. Ich bin dann doch nochmal zum Strand um den Sonnenuntergang zu sehen . Ein Traum 😍😍😍




Die Sonne soll den ganzen Tag scheinen, was will man mehr 

Montag, 20. September 2021

St.pierre d‘Oleron

Da wir uns den hiesigen Ort ja gestern schon angesehen haben, wollen wir heute nun mit dem Rad zur Inselhauptstadt St.Pierre d‘Oleron fahren. Leider ist der Himmel beim aufstehen noch wolkenverhangen und die Lust zum radeln hält sich in  Grenzen. Aber mit dem Kaffee reisst der Himmel auf und die Sonne erfreut uns mit ihren wärmenden Strahlen. Also nichts wie los , es sind ca14km zu radeln mit Hundeanhänger schon recht weit. 

So führt uns der Weg am Wasser entlang und anschliessend quer durchs Inselinnere gen Stadt. Die Ile d‘Oleron ist sehr naturbelassen, wir haben weniger salzfelder und sumpfgebiete gesehen, aber ebenso schön wie die Ile de Noirmoutier oder de Re. Insgesamt sind die Fahrradwege überall super ausgebaut, liegt wohl daran das Rad fahren eher ein Volkssport hier ist und soviele womos hier Urlaub machen . Leider wie immer Gegenwind aber das sind wir ja schon gewohnt, nur zog sich der Himmel leider zu und so froren wir doch ziemlich auf dem Weg:/ 

In St. Pierre angekommen strahlte die Sonne wieder in vollen Zügen und es war der tägliche Marktbesuch erstmal an der Reihe. Aber auch hier ist es eine Umstellung mit 2 Hunden zu reisen. Also erst ich in die Markthalle und Holm mit den Hunden draussen und dann der Wechsel. Diese regionalen Märkte sind wirklich einfach wundervoll, frisches Gemüse und Obst, teilweise allerdings auch zugekaufte Sorten wie Mangos, Köse und Brot und natürlich FISCH 🐟 

Der Fisch ist wirklich unglaublich frisch , die heimischen Sorten und Muscheln 🐚,Austern und Garnelen 🦐 jeder Art. 

Leider hatten wir das Wasser für die Hunde im Womo gelassen und mussten uns nun behelfen. Tatsächlich konnte man auf dem Markt kein Wasser kaufen, sodass wir dann ein Stück Wassermelone 🍉 kauften und die beiden diese gierig verschlungen.




Durch eine kleine Fussgängerzone ging es weiter durch diesen kleinen sehr hübschen Ort, durch den Sonntag in der nebensaison waren jedoch nur einige wenige Geschäfte geöffnet. Am grossen Platz trafen wir auf eine grössere Menschenansammlung und kurze Zeit später wussten wir auch warum : Sonntagskonzert eines  hiesigen Orchesters🎼🎼



Es war laut etwas schief gespielt aber auf seine Art sehr liebenswert. Kann mir nicht vorstellen , dass es so etwas in Beverstedt geben könnte. 

Und es gibt schon schräge Gestalten ……




Nach einem kleinen stop im Café machten wir uns dann wieder auf dem Heimweg um mit dem Weg im Rücken radelten wir freudig zurück. Ein Dank an die Erfinder des ebike!!! Mein neues Rad ist nicht nur optisch wunderschön, das radeln geht auch wahnsinnig leicht selbst mit der kläffenden Leni im Anhänger. Wenn mir jetzt noch jemand einen guten Tipp geben könnte, dass mir mein popo nicht sooo weh tun würde …..

Ich dachte immer der sei ja gut gepolstert und das würde helfen . Neee tut es nicht😩😩

Nach dem anstrengenden Trip waren die Hunde und wir müde , so dass ein Schläfchen in der Sonne uns wirklich gut tat. Abends wollte Holm gerne essen gehen also wieder rauf aufs Rad und ab in den Hafen . Unsere Mädels liessen wir das erste mal alleine im Womo zurück , war schon ein komisches Gefühl. So ungefähr als wenn Mann die Kinder erstmals beim Babysitter lässt 😂😂.

Noch ein kurzer Blick ins Triell, lässt mich immer noch ratlos zurück. Wer von den dreien unser Land regieren soll??? Ich weiss es wirklich nicht und es macht mich traurig und wütend dass unsere Politik nichts besseres zu bieten hat .

Heute fahren wir nochmal mit dem womo über die Insel um dann wieder zurück aufs Festland zu starten. 

Ich wünsch euch einen schönen Wochenanfang 

Samstag, 18. September 2021

Happy Birthday 

Meine ersten Gedanke sind heute bei meiner lieben Schwiegermutter Trautchen und der lieben Jennifer! Ich wünsche euch von ganzem Herzen alles Liebe zum Geburtstag 🎉🎂🍀Glück und Gesundheit für das neue Lebensjahr! Habt einen wunderschönen Tag, lasst euch feiern und verwöhnen! Fühlt euch ganz herzlich gedrückt von mir 😘😘


Wir sind früh in La Tranche-sur-mer gestartet, die Wettervorhersage war schlecht 80% Regen Wahrscheinlichkeit;das eignet sich zum weiterfahren. Wir haben uns nun entschieden doch auf die Ile d‘Oleron , die südlichste Insel hier und die zweit grösste französische Insel nach Korsika  zu fahren. Die Fahrt dauert nur knappe 2stunden  und  wir freuen uns auf die  Unbekannte  Insel. Allerdings scheint dort heute Abreisetag zu sein denn uns kommen unglaublich viele  womos entgegen. Insgesamt merken wir das noch viel mehr Touristen als letztes Mal ( 3 Wochen später). Aber es sind hauptsächlich  Franzosen unterwegs von Deutschen kaum eine Spur. Tatsächlich  haben wir gestern  seit unserer Abfahrt in  Beverstedt das erste mal wieder deutsch gehört  von Touristen.  

Also rollten wir die Küstenstrasse entlang wieder durch diverse Kreisel, kennt man ja schon nervt aber trotzdem immer noch, gen Süden. 




So sieht hier 80  % Regen Wahrscheinlichkeit aus. 

Man erreicht die Insel über eine tatsächlich mautfreie Brücke, nicht selbstverständlich denn keiner versteht die Autobahngebühren hier in Frankreich ausser dem Verkehrsminister vielleicht. Ehrlich , manchmal fährst du 100 km ihn zu bezahlen, dann 5 km und Zack 24.90€????? Bis wir am Atlantik waren, war der erste 100€ Schein für die Autobahn fällig geworden . Man geht es uns gut in Deutschland 🇩🇪!! 

 

Auch auf der Ile d‘Oleron gibt es diverse Stellplätze, wir entschieden uns für einen städtischen etwas ausserhalb von Le Château d‘Oleron , der gross und direkt am Meer sein soll.

Ja meine Herren der ist wirklich gross, 100 womos stehen vor bestimmt!! Und es ist echt voll

Nach ausgiebigem Frühstück machen wir uns mal wieder mit dem Rad auf . Le Château d’Oleron ist ein kleiner Ort samt schloss Kirche und kleinem Hafen. Alles sehr übersichtlich aber nett . Das centre ville (Innenstadt😂) ist allerdings ausgestorben und das lag nicht daran dass Samstag war. Der Hafen ist mit kleinen ehemaligen bunten Austernfischerbuden , in denen heute regionale Kunst und Souvenir Artikel angeboten werden, sehr hübsch. 





Austern sind auch hier die Hauptsensation und Einnahmequelle schlechthin. Ich persönlich finde sie ja eher unappetitlich nach Fisch und Schnodder schmeckend aber wahrscheinlich hab ich nurkeine Ahnung. 

Da es Unmengen von Austern hier gibt, benutzt man auch die Schalen für alles mögliche. Unter anderem werden sie in Paaren an Brücken als liebesbeweis gehängt,wie in anderen Städten  Schlösser angehängt werden . Holm und ich haben zwar keine Schalen angehängt, lieben uns trotzdem und brauchen auch keinen Beweis dafür. 




Unsere Hunde sind auch hier wieder eine Attraktion, aber mittlerweile sind sie es gewohnt von wildfremden Menschen gestreichelt  und  in fremden Tönen angesprochen zu werden.

Ein kurzer Abstecher zu Super U und dann geht’s ab zum Womo. 

Das Rad fahren klappt mit beiden Hunden super , nur hat Leni nicht nur  Marlas Platz zwischen meinen Füssen am Beifahrersitz übernommen, nein auch Leni muss immer vorweg radeln sonst kläfft und jault sie fürchterlich im Anhänger. Das wäre ja nicht schlimm, wenn ich etwas mehr Orientierungssinn hätte. Hab ich aber nicht also findet nur Holm den häufig (nicht immer) richtigen Weg. 

Daher hört man Leni häufig laut und deutlich  jaulen. 

Nun ist Ruhe angesagt, auch das habe ich etwas unterschätzt:Leni braucht noch erheblich viele Ruhephasen, sie ist eben noch ein Baby. All die vielen neuen Orte, Gerüche und Personen findet sie zwar toll, aber sie ist auch oft geschafft von all den Eindrücken. 


Kleiner Nachtrag noch zum Leuchtturm von Les  Sables d‘Olonne von Katharina , damit sich  keine Fehlinformationen bei euch einprägen:


Die Hafeneinfahrt hat natürlich zwei gleichartige LT in rot und grün 😃 Aber das Besondere ist der Leuchtturm L‘Armandèche , der allerdings auch in La Chaume noch weiter draußen gewesen wäre. Mit fast 40 m ist dieser sechseckige Turm ein Wahrzeichen. Könnt Ihr Euch ja nächstes Mal ansehen. Er ist allerdings von See aus beeindruckender als von Land aus.https://de.wikipedia.org/wiki/Phare_de_l%E2%80%99Armand%C3%A8che


So ihr Lieben euch einen wunderschönen Sonntag bis morgen 😘😘

Freitag, 17. September 2021

 Bonjour,

Die Wettervorhersage für heute ist mega gut , so dass wir wirklich extra früh aufgestanden um nochmals mit den Hunden unerlaubterweise an den Strand zu gehen. Also geht es schon um 8:00 Uhr auf die Räder und los gen Strand. Ich habe ja persönlich eine wahnsinniges Problem, damit bewusst Verbote zu ignorieren bzw. Dagegen zu verstossen. Mag sein dass mein Behördenjob das mit sich bringt . Holm macht sich immer darüber lustig, ich kann es nicht abstellen. Genauso heute morgen… ich sag überall schon Polizisten 👮‍♀️ oder Leute vom Ordnungsamt ( haben die so was überhaupt Frankreich?) , die uns das fette Bußgeld aufdrücken . Aber nichts dergleichen passierte, die Hunde tobten sich aus , es war sehr idyllisch und alle waren zufrieden.



Danach wollte ich auf Anraten von Katharina mir die Leuchtürme anschauen, die die Einfahrt für 🛳 in den Hafen signalisieren. Zum grünen Leuchtturm waren wir schnell geradelt, die Stadt war ja noch menschenleer, nur einige Berufstätige waren schon unterwegs. 



Zum roten Leuchtturm mussten wir logischerweise ( sagte mir Holm , ich hab wie immer überheblichste darüber nachgedacht 🤦🏻‍♀️) einmal ganz ums Hafenbecken rum radeln . Das hatte ich unterschätzt!! Aber nach guten 3-4 km waren wir tatsächlich am Ziel angekommen und was soll ich sagen , der sag genauso aus wie der andere nur eben rot . Aber es war eine schöne Radtour, die wir nun ja nochmals zurück radeln mussten. Auf dem Hinweg war mir an der Hafendammes ein Geschäft mit einem Gemälde aufgefallen, dass ich mir sofort abfotografieren musste. Ich hätte es wahrscheinlich auch gekauft aber es war einfach viel zu groß (1,8m x 1,8m) für den Transport im Womo . Schade 



Ich denke  jede/r ( wobei ich gar nicht weiss ob irgendein Mann diesen Blog  liest ausser Holm und natürlich Erich) weiß warum ich dieses Bild so schön finde. Es ist wirklich als hätte der Maler Sophie gemalt.Leider fällt der Schatten der Markise so sehr auf das Bild , aber es lies sich nicht anders fotografieren.

So wunderschön dieser Ort auch ist , architektonisch absolut kein Meisterwerk. Hier haben sie tatsächlich grosse hohe Bauten an den Strand gestaut, die einfach nicht zum Gesamtbild passen . Kleines Beispiel:



Auf dem Rückweg war ich noch in der Markthalle und dann noch einen Kaffee in der Sonne bevor wir dann nach La Tranche-sur-Mer abreisten. Es war nur eine Stunde Fahrt und der Platz soll direkt am Strand, der ganzjährig für Hunde geöffnet ist, liegen. Tat er auch , war aber ein Parkplatz mit höhenbegrenzendem schlagbaum, der für Womos erst ab 20:00 befahrbar ist . 

So ein Mist, wir fahren weiter den Strand entlang ohne etwas zu finden. Dieser Ort scheint aus einer Vielzahl von Ferienhäusern zu bestehen, die möglicherweise Parisern oder anderen Städtern gehören. Wunderschön im Pinienwald direkt am Strand gelegen und wirklich beneidenswert wer ein solches besitzt. 

Schlussendlich parkten wir uns an den Wegesrand ( wiedermachen verboten 🚫) und machten uns auf zum Strand .

WOW , echt wunderschön , naturbelassen , kaum Leute und die die da waren mochten alle samt unsere Hunde. 





Später machten wir uns auf den Weg zum einkaufen und verbrachten die Nacht auf einem Stellplatz am Rande des Ortes um morgen die Weiterfahrt auf die Ile d‘Oleron zu starten. 

 Leider habe ich zwei Insektenstiche und das auch noch an meiner Narbe am Schienbein:/  daher konnten wir auch nur kurze Zeiten am Strand verbringen und ich bin etwas besorgt, hoffe dass ich es mit all den Medikamenten an Bord aber in den Griff bekomme. 

So nun freu ich mich auf die neue Insel, wenn Holm ausgeschlafen hat , können wir starten . Ich bin bereit …..

Donnerstag, 16. September 2021



 Adieu Ile de noirmoutier 


Nach unserem obligatorischen strandspaziergang  haben wir beim Kaffee das neue Ziel gesetzt. Es wurde dann aufgrund der Wettervorhersage dann Les Sable d‘olonne , wo wir damals auch schon waren. Ich wäre so gerne noch auf die Ile d‘oleron gefahren, allerdings wären das noch 200 km mehr gen Süden und das war uns erstmal Zuviel. 

Also starteten wir und verliessen die Insel um dann gen Süden an der Küste entlang zu fahren. 

Auf dem Weg fielen mir wieder die unendlich vielen Kreisel , die uns damals schon nervten wieder ein. 

Gustav fehlt leider auch das Automatik Getriebe, aber hat etwas mehr PS und der Haube , so dass Holm etwas zufriedener war .

Ich weiß nicht ob ihr dieses Gefühl kennt, wenn man in bekanntes Hotel oder Ort kommt, ist es so ein kleines bisschen wir nach Hause kommen. So erging es uns heute als wir auf den Tennisplatz ähnlichen Stellplatz heute einrollten. 

Wir liegen zu Fuss in die Stadt um an der Strandpromenade etwas zu essen und die Hunde am Strand toben zu lassen. Tja , daraus wurde nix . Tatsächlich darf mit Hunden hier bis zum 30.0.9. nicht mit Hunden an den Strand. So ein Mist 😣 

Gegessen haben wir trotzdem eine Kleinigkeit und holten dann die Räder um dem típ einer Ansässigen zu folgen und etwas auf demora heraus zu fahren. Dort dürften die Hunde ans Wasser. Leider ohne Erfolg, nix zu machen.

Also ab zum woMo, duschen und dann später zum Essen wieder los. 

Impfnachweis sind ja nun auf dem Handy also kann ja nix schief gehen , dachte ich . Falsch ! Diesmal hatte Holm seine Maske vergessen🤦🏻‍♀️

Zum Glück Kannen wir noch an einem Kiosk vorbei und ich versuchte dort Masken zu erstehen. Ohne Erfolg. Also weiter suchen, kaum waren wir 200m weiter , rief der junge Mann aus dem Kiosk hinter uns her er hätte noch eine Maske gefunden.  Sie wurde 1€ kosten, egal … da ich nur 2€ klein hatte und der Mann kein Wechselgeld, kaufte ich meinem vergesslichen Ehemann die wohl teuerste Maske .

Wir gingen zum Italiener an der Promenade , der uns beibrachte Maccaroni als Strohhalme im Aperolzu verwenden. Coole Ideen, bei mir der aperol ja auch nicht so alt wird, wurde dieser Strohhalm nicht weich, schmeckt nach nix !! Echt gut!! 



Nach dem Essen war es fast dunkel, der Strand menschenleer und wir konnten nicht anders als die Hunde noch einmal toben zu lassen. 


Zum  Glück hat dort keiner mehr kontrolliert und Frieda,Leni und wir beide schlenderten glücklich zum 

Womo zurück.



Morgen wohl wie früh los um die Hunde noch einmal an den Strand zu lassen , dann steht der Hafen, Leichtturm und die Markthalle auf dem Zettel , bis jetzt 

Gute Nacht ihr Lieben 



 Der zweite morgen in Les Sableaux

Nach einer entspannten Nacht wachen wir bei aufgehender Sonne über dem Atlantik auf. Die Hunde haben sich allmählich akklimatisiert und freuen sich über die rundum Betreuung. Holm hat die Anhänger und die Räder fertig gemacht und nun wollen wir erstmal in die Inselhauptstadt radeln. Hier waren wir damals auch schon, jedoch war die Saison damals schon vorbei und fast alles zu.  Die Fahrt geht direkt zwischen Atlantik und salzfeldern, die Sonne scheint . Das Leben ist so


Heute ist die Stadt voller Leben, Touristen und alle Geschäfte sind offen . Herrlich!! 

In mitten des Stadt thront die Burg und die Kirche , die wir mit zwei Hunden aber nicht besichtigen 🙈😂

Auch hier ist Corona natürlich überall präsent, in der Fussgängerzone herrscht Maskenpflicht, an die sich aber nur 50% der touris halten. Aber vielleicht haben die anderen 50%alle ein Attest , wer weiß das schon ??

Mit den beiden Hunden gehören wir überall zur touri-Sensation und die Frage ob Frieda die Mama von Leni ist , wurde uns bestimmt 50 x mal gestellt. Da mein Französisch immer noch rudimentär ist, sage ich einfach immer nee das ist die Schwester! Weiß ja keiner dass das nicht nicht😂

Zur Mittagszeit meldet sich nun doch ein kleiner Hunger, da wir nicht gefrühstückt haben, und so steuere ich ein nettes kleines Café an der Burg an. Leider hatte ich nicht damit gerechnet, dass für meinen lieben Gatten Corona wohl schon beendet ist, denn er hatte keinen Impfnachweis mit🙈. Ausrede: ich wusste nicht, dass ich den zum Essen gehen brauche. Nee ist klar, das ist auch relativ neu ……

Also setzte ich mich mit beiden Hunden ins Café und wartete bis Holm seinen Ausweis aus dem Womo geholt hatte.

Unser Essen war super lecker und wurde nur durch einen Bus leicht gestört, da die Gasse am Café so schmal war , dass die Schirme des Cafés zusammen geklappt werden mussten und ich Angst hatte, dass der Bus mir über den Fuss fährt .



Nach einer Pause am womo startete wir nachmittags nochmal mit dem Rad und radelten nach L‘Epine um dort mit den Hunden den Atlantik zu geniessen. Auf dem Weg kauften wir noch das mega leckere Salz ( meine Lieblingssorte mit Gemüse) am Strassenrand. Diesmal bin ich schlauer und kauf gleich mehr davon!! 



Der Weg war doch länger als gedacht aber schliesslich erreichten wir einen wunderschönen Strand und die Hunde genossen ein Bad im Atlantik. Lenis Sehvermögen scheint noch nicht voll entwickelt zu sein, denn sie verwechselte einen Mann mit Glatze mit Holm?? Der Mann ging schwimmen und Leni stürzte sich hinter ihm in die Fluten und schwamm um ihr Leben, bis sie merkte, dass es nicht Holm war.

Der Rückweg war  lang und irgendwie hat man doch mit dem Rad immer Gegenwind oder? 

Noch etwas einkaufen und dann ab zum Womo, die Hunde sind total geschafft und wir geniessen  das Risotto und den Abend .morgen geht es weiter …

Mittwoch, 15. September 2021

Bonjour mes Amis ,



Nach dem ersten Schock des Regens sind wir dann nach dem obligatorischen Kaffee gen Küste gestartet. Unser erstes Ziel an der Atlantikküste haben wir wie immer noch nicht festgelegt und wir haben Rennes ins navi eingegeben und wollen uns auf der Fahrt Gedanken darüber machen wo wir übernachten. Wahnsinnig schlauer Plan oder? Klappt in den seltensten Fällen bei uns und so auch heute. Nach Rennes brauchten wir gute 3stunden und auch danach waren wir noch nicht soviel schlauer . Mag aber auch daran liegen, dass ich noch sehr viel in meinen Gedanken versinke und versuche alles zu ordnen und zu verdauen. Der Abstand wird mir sicherlich gut tun und je weiter wir gen Süden fahren um so mehr freue ich mich endlich das Meer und die Sonne wiederzusehen. 

Sonne das ist das Stichwort…… es regnete die ganze Zeit . Holm versuchte mir klarzumachen, dass es am Horizont schon heller werden würde.Aber das war reine Einbildung 

In Rennes angekommen mussten wir ja eh tanken, also da sollte dann eine Entscheidung fallen. Das Navi zeigte uns eine Tankstelle unweit der Autobahn an und da es wenig Spass macht 1,97€/l Diesel an der Autobahn zu blechen, fuhr Holm ab . 

Ich schrieb mal wieder am Handy , holte mir deswegen ne Anranzer ab, weil ich nicht aufpassen würde und wir fuhren in die französische Einöde. Naja ob hier ne Tanke ist???? Nach mehreren Kilometern kamen wir in ein kleines Dorf und das navi zeigte nun auf der linken Seite die tanke an. 

Ich weiss, dass wir in dieses navi mal die Maße von Gustav eingegeben haben, aber vielleicht hat der lockdown ja auch im navi alles zurückgesetzt. Auf jeden Fall war die tanke in das Erdgeschoss eines Hause hineingebaut 😳😳😳also für Gustav keine Chance auch nur ansatzweise da hinein zu fahren. Naja Also wieder zurück zur Autobahn … jetzt schickte uns das navi auf eine Strasse mit Höhenbegrenzung 3,1m😳 Gustav hat 3,15 m 😡an der Autobahn angekommen um festzustellen, dass 500m in die andere Richtung eine riesengrosse Tankstelle samt Super U ( Supermarkt) war . Also einkaufen und tanken und Entscheidung fiel auf die Ile de noirmoutier, auf der wir schon einmal kurz waren und die am nördlichsten liegt . 

Da wir allerdings mittlerweile schon spät dran waren, suchte ich diesmal einen Campingplatz raus und buchte in schlechtem Französisch einen Platz für 2 Nächte. So konnten wir in Ruhr auf die Insel rollen. Wer uns schon länger folgt, kann sich vielleicht an die Strasse erinnern, die nur bei Ebbe befahrbar war?? Das ist eine Möglichkeit auf die Ile de noirmoutier zu kommen, wir nahmen heute die Brücke und erreichten schliesslich um17:40 endlich den Platz.

Schnell wurde das nötigste aufgebaut und dann endlich mit unseren völlig abgenervten Mädels an den Strand . Meine Lieben das Meer die Sonne und meine liebsten an meiner Seite , mein Herz ging auf und ich danke Holm dass er mich überredet hat loszufahren!!

Doch die Fahrt hat auch Kräfte gekostet, wir bleiben erstmal 2Nächte hier und werden uns erholen. 

Schnell kochte ich noch Spaghetti Bolognese ( denn bolo geht immer) , wir saßen draussen unter den Pinienwäldern und genossen den Abend . Morgen geht’s mit Rad los , ich freu mich drauf ….